Beiträge aus Zeitungen

Zeitungen haben regelmäßig über meine Arbeit berichtet, zuletzt die Mainzer Allgemeine Zeitung am 4.12.2013 über die „Mörderische Nacht“ und über „Neues über Müschenborn“ (AZ 6.11.2013 Müschenborn), und die Schaumburger Nachrichten schrieben am 17.10.2013 über das Kapitel „Mausefalle und Sexualität“ aus „Mausetod! Die Kulturgeschichte der Mausefalle“.

Hier einige Auszüge aus dem Pressespiegel:

Mainzer Rhein-Zeitung (20.10.2011)

Badische Neueste Nachrichten (24.09.2011)

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Pfälzer Merkur (19.08.2011)

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Streiflicht, SZ (19.08.2011)

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Allgemeine Zeitung Mainz (14.09.2011)

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epoc Rezension (29.07.2011)

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Rheinpfalz (19.07.2011)

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Stuttgarter Zeitung (16.07.2011)

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Buch Tipps von Georg Leifels

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Stadtteilzeitung Hannover Südstadt (August/September 2011)

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Die Zeit (07.07.2011)

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Landwirtschaftliches Wochenblatt Westfalen-Lippe (30.6.2011)

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Haller Kreisblatt (21.6.2011)

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Tagesanzeiger Zürich (18.6.2011)

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Freies Wort, Suhl, Frankenpost, Hof, NeuePresse, Coburg, SüdthüringerZeitung und Vogtland-Anzeiger (04.6.2011)

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Mainzer Rhein-Zeitung (13.5.2011)

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Frankfurter Allgemeine Zeitung (12.5.2011)

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Wochenblatt Ingelheim (05.5.2011)

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Allgemeine Zeitung Bingen (05.5.2011)

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BILD (03.05.2011)

Mainzer Allgemeine Zeitung (23.04.2011)

Mainzer Allgemeine Zeitung (01.12.2010)

Lesung-Monsheim (17.11.2010)

Allgemeine Zeitung (06.08.2010)

Wormser Zeitung Buchvorstellung „Mein Rheinhessen. Gedichte“ (24.11.2009)

Mit viel Gespür für das dörfliche Leben, zwischenmenschliche Situationen und besondere Stimmungen beschreibt Klein auf humorvolle, kritische und liebevolle Art das Leben in Rheinhessen … Mit sprachlich fein pointierten Einleitungspassagen schildert Klein jene Situationen, auf die er mit seinen Gedichten eingeht … Wolfhard Klein schafft auf 80 Seiten einen unterhaltsamen Spagat zwischen kritischer gesellschaftlicher Betrachtung mit rheinhessischem Augenzwinkern und atmosphärischen Stimmungsgedichten, in denen er seine Liebe zum Land zu Papier brachte … Wer selbst in Rheinhessen lebt, fühlt sich an vieles erinnert, lernt aber auch einiges hinzu. Denn „Nichts ist so, wie es scheint. Nie und nirgends. Auch nicht in meinem Dorf. Und schon gar nicht in Rheinhessen.

Mainzer Rheinzeitung (26.10.2009)

Allgemeine Zeitung (02.10.2009)

Perfekte Opfer (Herausgeber: Wolfhard Klein)
Die zum Krimifestival „Mörderisches Rheinhessen“ im Ingelheimer Leinpfad-Verlag erschienene Anthologie bietet auf 240 Seiten Krimi-Kost der kurzweiligen Art. 13 Geschichten, die mit mordsmäßigem Vergnügen zu lesen sind. Mal lesen sich die 20 Seiten so rasant wie ein Roadmovie, mal wird akribisch ein Leichenschmaus bereitet, mal wird brutal gemordet, mancher schlittert per Zufall ins Verbrechen. „Perfekte Opfer“ ist mehr als das Buch zum Festival. Es ist ein Streifzug durch die rheinhessische Krimikultur, die Lust zum Weiterlesen macht. Kurzkrimis schreiben ist eine Kunst. Kompliment an alle Autoren. (Eva Fauth)

Rhein-Zeitung (26.09.2009)

„Perfekte Opfer“ ist die perfekte Herbstlektüre für dunkler werdende Winterabende. (Gerd Blase)

Schaffhauser Nachrichten (09.04.2009)

… Gleichsam das i-Tüpfelchen setzte Krimiautor und SWR-4-Radiochef Wolfhard Klein dem Abend auf: Bei der amüsant-prickelnden Geschichte «Manolos Asche» aus dem Krimiband «Mörderisches Rheinhessen» führte die Spur des verunfallten und im Lieferwagen verbrannten Peruaners Manolo in eine alte Mühle, die Manolo und seinen Freunden gleichzeitig als illegale Schnapsbrennerei diente. Lokalkolorit webt Klein geschickt ein, indem er die lukrative Schnapsherstellung mit den grosszügigen Vereinstätigkeiten und Spenden der Freunde, sei es für die Feuerwehr oder den Frauenverein, in Verbindung bringt. Die Brennerei fliegt nicht auf — beispielhaft, wie das Räderwerk des provinziellen Filzes hier greift. (M.G.)

Binger Wochenblatt (02.04.2009)

Allgemeine Zeitung Mainz (11.11.2008)

Allgemeine Zeitung Mainz (16.08.2008)

Krimiautor Wolfhard Klein vor der Burg Stadeck — sie spielt in einem seiner Krimis eine Rolle. In seinen Handlungen verknüpft er Ereignisse in Rheinhessen mit solchen auf der spanischen Ferieninsel Ibiza. Foto: hbz/Judith Wallerius

Die Spur führt nach Ibiza
Krimis von Wolfhard Klein spielen in Rheinhessen und Spanien

JUGENHEIM Hochspannung garantiert. Vom 24. bis 26. Oktober findet in der Verbandsgemeinde Wöllstein das erste Rheinhessische Krimifestival statt. Die Autoren hinter den mörderischen Geschichten stellen wir vorab in einer Serie vor.
Von Jasmin Ehrenstamm

Ibiza – Rheinhessen, eine spanische Insel und ein Weinanbaugebiet in Rheinland- Pfalz. Es liegen einige tausend Kilometer dazwischen und doch besteht eine Verbindung. Denn es geschehen Morde. Schwarzgeldaffären und Geldwäsche beherrschen das Tagesgeschäft. Nicht real, sondern in Wolfhard Kleins Kriminalromanen.

Der Jugenheimer Autor ist einer der Autoren beim ersten rheinhessischen Krimifestival. Zwei Kriminalromane sind bereits erschienen, der dritte ist in Arbeit. Und wieder wird eine rheinhessische Gemeinde eine Rolle spielen. Denn in Wolfhard Kleins Geschichten und Gedichten werden meist Ereignisse mit den umliegenden Dörfern verbunden. Partenheim, Jugenheim und Stadecken-Elsheim seien hier zu nennen. „Doch ein Mord ist in Rheinhessen noch nie passiert“, meint Klein. Zumindest nicht in seinen Texten, denn dagegen sträube er sich. „Rheinhessen hat es einfach nicht verdient, dass hier gemordet wird“, so Klein. Im übrigen werde nicht in jeder seiner Geschichte getötet. Denn auch ohne Todesfälle könne ein Spannungsbogen aufgebaut werden, meint der Autor. Ereignisse aus dem Umfeld, die auf wahren Begebenheiten beruhen, werden hingegen verfremdet, so dass sich die betreffenden Personen nicht wiedererkennen. „Wer aber schon viele Jahre hier lebt, ist durchaus in der Lage, die Situationen aufzuschlüsseln“, verrät der Autor schmunzelnd.

Zu schreiben begann Wolfhard Klein in der Jugend. Artikel für die Schülerzeitung und die Arbeit als Pressewart legten den Grundstein. „Früher habe ich nur für die Schublade geschrieben“, erzählt der 59 Jährige. Solch eine Schubladengeschichte reichte Klein vor 20 Jahren bei einem Schreibwettbewerb „Brief an Goethe“ ein. Wider Erwarten gewann diese Geschichte einen Preis. Seither sind unzählige Gedichte, Kurzgeschichten und auch Hörspiele veröffentlicht worden. 2004 entstand der erste Krimi „Flughafen Ibiza“, zwei Jahre später „Schwarzgeld Ibiza“. Warum ausgerechnet Ibiza? „Ich schreibe nur über etwas, das ich kenne“, erklärt der Autor. Und Ibiza kenne er durch zahlreiche Aufenthalte sehr gut. Nicht nur die Schauplätze, sondern auch die gut recherchierten Machenschaften seiner Protagonisten. „Die Krimis sind selbstverständlich nicht als Lehrbuch zur Geldwäsche zu verstehen“, lacht Klein.

Stoff für neue Projekte findet der Jugenheimer bei jeder Gelegenheit. Ob im Gespräch mit Freunden, aus eigenen Erfahrungen oder historische Ereignisse des Umfelds. Wolfhard Klein mangelt es nicht an Ideen. „Ich überlege mir etwas und weiß schon genau den Verlauf der Geschichte und wie sie enden wird“, so Klein. Wenn der dritte Krimi abgeschlossen ist, hat der Autor bereits neue Projekte in Aussicht. „Ich werde ein Sachbuch über Mausefallen schreiben“, verrät er. Mausefallen scheinen zunächst als Thema für ein Buch etwas außergewöhnlich, aber keinesfalls uninteressant. Denn neben einer Sammlung an historischen Mausefallen unterschiedlicher Technologien hat sich Klein umfangreiches Fachwissen über Nagerfallen angeeignet. Dieses Werk wird wie die meisten seiner Vorgänger vermutlich ebenfalls im großräumigen Arbeitszimmer mit „bebücherten“ Wänden entstehen und vom selbst ernannten größten Kritiker, seiner Ehefrau, korrigiert.

Mörderisches Rheinhessen
Wolfhard Klein liest zusammen mit Andreas Wagner am 25. Oktober um 20 Uhr im Weingut Steitz in Steinbockenheim und am 26. Oktober um 16 Uhr in der Straußwirtschaft „Kleines Rheinhessen“ in Siefersheim.
Weitere Infos zum Krimifestival in Wöllstein im Internet:
www.moerderisches-rheinhessen.de

Trierischer Volksfreund (13.08.2008)

Das Buch zum Zumwinkel
Neuer TV-Roman „Schwarzgeld Ibiza“ beleuchtet Liechtenstein-Thematik

Der Eifeler Krimi-Autor Jacques Berndorf bescheinigt ihm, mit Dialogen umgehen zu können und überaus witzig zu sein. Vom schriftstellerischen Können des Journalisten Wolfhard Klein können sich nun auch die TV-Leser überzeugen: „Schwarzgeld Ibiza“ heißt der neue TV-Roman, dessen erste Folge gestern gestartet ist.

Trier. (red) Wie funktioniert noch mal die Sache mit Liechtenstein und den heimlichen Geldern? Bereits vor über einem Jahr – lange vor der »Affäre Zumwinkel“ – griff der Journalist Wolfhard Klein in seinem Kriminalroman „Schwarzgeld Ibiza“ das Thema auf. Ausgangspunkt in seinem Krimi ist nicht der Ex-Chef der Post, sondern ein deutsches Paar, das auf Ibiza lebt, aber dort nicht überlebt. Der Mord an den bei den ist zwar fiktiv, der Hintergrund des Romans jedoch umso realer. Gemeint ist, wie Deutschlands „Elite“ via Liechtenstein ihr Schwarzgeld aufhellt. Wolfhard Kleins Kriminalroman hat mit der Bauwirtschaft zu tun. Bekanntlich wird überall, besonders gerne aber auf Ibiza Schwarzgeld verbaut. Das wiederum fließt häufig durch Liechtenstein auf die Insel. Und es ist kein Zufall, dass dort besonders viele Immobilien von Deutschen errichtet oder gekauft werden.

Der spannende Roman überzeugt durch geschliffene Dialoge und zeugt von großer Kenntnis der örtlichen und politischen Gegebenheiten sowohl auf Ibiza als auch im Rhein-Main-Gebiet. Als Journalist weiß Wolfhard Klein, wie wichtig eine gute Recherche ist. Und Comisario Miguel Molina Serra und dessen Kollegin Tonia Alvarez wissen das auch. In regem Informationsaustausch mit deutschen Kollegen steigen sie hinter das „Modell Liechtenstein“.

Wolfhard Klein hat Publizistik, Soziologie und Sport studiert und arbeitet seit über 30 Jahren als Journalist. Sein erster Roman „Flughafen Ibiza“ erhielt Lob von Autorenkollegen und eine Reihe teils enthusiastischer Besprechungen. Sein Krimi „Schwarzgeld Ibiza“ ist im Verlag „editions treves“ erschienen und wird in den nächsten Wochen im TV veröffentlicht.
neb/dr

Wer in Ibiza wissen will, was los ist, muss in die Bar (Die Rheinpfalz 10.10.2007)

Weyher:   Wolfhard Klein liest im Atelierhaus Gereimtes und Ungereimtes über seine Erfahrungen auf der Balearen-Insel

Eine Hommage ans pralle Leben mit all seinen Wirrungen und Peinlichkeiten – pointenreich, mit Komik, Röntgenblick und Hintersinn – war die Lesung von Wolfhard Klein im Atelierhaus Monika Weber in Weyher. Bei seinen Erzählungen „Eine (fatale) Urlaubsreise von Rheinhessen bis Ibiza“ wurde der Autor von Angela Öztanil auf der klassischen Gitarre begleitet.

Im urigen Gewölbekeller des Weberschen Anwesens konnte Hausherr Hinrich Weber gut 50 Gäste zur Lesung begrüßen. Er hob auf den Ort Weyher, seine bevorzugte Lage und die offenen Menschen ab, bevor er neugierig machte auf die gereimten Erzählungen von Wolfhard Klein.

Schon einmal hatte der Krimi-Autor und SWR 4-Programmchef von Studio Mainz in dem idyllischen Ort gelesen, jetzt las er erstmals im Ambiente des Künstlerhauses. Als erfahrener Ibiza-Reisender seit gut zwei Jahrzehnten spannte er an dem Abend spielerisch den Bogen zwischen dem heimischen Rheinhessen und der sonnigen Balearen Insel.

Beginnend mit „Das Dorf“, wo man „genauest registriert, was gerade wo passiert“, nehme er es leicht, „auf Klatsch und Tratsch geeicht“. Das Allerneueste erfahre man beim „Gassenkehren“, findet er Zustimmung im Publikum. Und zwar „am besten so um zehn, denn da wird man gewiss gesehn“. Um in Ibiza zu erfahren, was los ist, müsse man dagegen in die Bar. Um „Heiße Nächte“ und „Das Meer“ drehen sich seine Geschichten, in denen sich Eros und Missgeschick die Waage halten, scharf beobachtet und amüsant verpackt, mit vielen Lachern vom Publikum quittiert. Etwa bei der nahtlos braunen „Surferin‘, die über die Ankerkette stürzt und sich später entpuppt als bekannte rheinhessische „Suse“, mit stets knappem Rock und enger Bluse.

Von „Urlaubswanderern“ und dem Strand ist die Rede, wo man auch sehe, bei wem man landen könne und wer der Bringer sei. Weiter vom „Matrosenschicksal“ und dem ohne Punkt und Komma redenden „Seefahrer Wiemer“, den Klein mit rauchiger Stimme und gekonnter Mimik darstellt.

Immer wieder um die Liebe, aber auch um das Essen drehen sich seine Beobachtungen. So wird das Lesen der spanischen Speisekarten – trotz Volkshochschulkurs – zum hilflosen Unterfangen, bis ein Foto-Speisekarten-Wörterbuch der Qual ein Ende bereitet.

Man erfährt, dass Paul aus seinem Dorf bei einer Kneipenfrau nicht landen kann. Und während sich bei Dieter und Marie, einer „Liebe in Rheinhessen“, die lahmende Libido breit macht, hebt die „Stunde der Spanner“ auf die versteckte Lust ab. Als der Mut, aus diesem Schattendasein auszubrechen, von der Anvisierten nicht belohnt wird, ist der Spanner dennoch nicht verdrossen, denn „im Haus grad‘ nebenan hat die Frau oft auch nichts an“. Um martialisches Beiseiteräumen eines verhassten Ehemanns geht’s beim Thema Trennung, während bei der Romantik von Bürgermeister Hotte der Seitensprung mit der Geliebten Lotte schnurstracks im Grab endet. Beleuchtet werden das Service-Personal, die Strandbar und das Hafenleben, die Kunst und die Künstler auf Ibiza und „Kalte Nächte“ im heißen Süden ebenso wie im gemäßigten Rheinhessen. Im Schlussgedicht „Leben“ appellierte Wolfhard Klein an mutiges wie genussvolles Tun und empfahl, sich niemals aufzugeben, auch wenn man dabei „die falschen Träume träumt oder die falschen Frauen küsst“.

Der eloquente Autor, der im Wechsel mit den Gedichten auch aus seinen Büchern „Schwarzgeld Ibiza“ und „Flughafen Ibiza“ las, und dessen CD „Dialog“ gefragt war, kam nach verdient langem Applaus nicht um Zugaben herum. Ein Hörgenuss war auch das begleitende klassische Gitarrenspiel von Angela Öztanil. Autor wie Musikerin dankte Künstlerin Monika Weber für die bereichernde und kurzweilige Darbietung mit einem Weinpräsent. (hima)

Zwischen Rheinhessen und Ibiza (Allgemeine Zeitung Mainz 10.11.2007)

Von Inka Müller

Was ist der Unterschied zwischen Rheinhessen und Ibiza? In Rheinhessen erfährt man jeden Samstag beim Gassekehren, was es Neues gibt, auf Ibiza geht man dazu in eine Bar. Das weiß nun, wer Wolfhard Kleins Debüt im kleinen Unterhaus gesehen hat. „Unterwegs“ nennt er den Abend, „Gereimtes mit Musik – aus dem Urlaub und von Zuhause“. Es ist eine Uraufführung.

„38 Jahre habe ich gebraucht, um es im Unterhaus vom Zuschauerraum auf die Bühne zu schaffen“, freut sich der SWR 4-Programmchef. Erobern muss er sein Publikum nicht -das ist ihm sowieso wohlgesonnen. Zehn Prozent seiner Freunde und Bekannten haben wohl Karten gekauft, bemerkt er lachend. Man kennt sich auch untereinander. Das sorgt für eine heimelige Atmosphäre, man fühlt sich fast wie auf einer privaten Feier. Angela Öztanil ist an der klassischen Gitarre zu hören, ihre Musik kann den tristen November draußen für einen Moment vergessen machen.

Klein liest seine Texte ab, wandert hin und her zwischen Rheinhessen und Ibiza. „Alle Vorurteile über die Insel stimmen wirklich.“ Seit 20 Jahren macht er dort Urlaub und hat Ibiza auch schon zum Schauplatz seiner Kriminalromane gemacht. Aber die sollen an diesem Abend nicht das Thema sein. Es geht um allgemein Menschliches und der Autor schildert, was er zwischen Liegestuhl und Strandbar so alles beobachtet hat in all den Jahren, erzählt von Nacktbadenden, Eitlen und Trunkenen. Ibiza-Kundigen wird sicher einiges bekannt vorkommen.

Immer wieder kehrt Klein in sein rheinhessisches Dorf zurück. Manche Figuren scheinen wirklich zu existieren und die Zuschauer plaudern in der Pause darüber, wen sie wiedererkannt ‚haben. Und müssen noch nicht mal die Gass‘ dafür fegen.

Mit Humor und Augenzwinkern (Allgemeine Zeitung Mainz, 13.11.2007)

Autor Wolfhard Klein liest Bodenständiges
Von Anke Gersie

ESSENHEIM „Rheinhessen liest“ heißt eine neue Veranstaltungsreihe, bei der in den Landkreisen Alzey-Worms, Mainz-Bingen sowie in den Städten Mainz und Worms zehn Autorenlesungen in die rheinhessischen Weingüter locken.
Die Auftaktveranstaltung des Landkreises Mainz-Bingen fand im Weingut Wagner in Essenheim statt. Autor Wolfhard Klein stellte unter dem Titel „Landliebe“ Geschichten und Gedichte über und aus Rheinhessen vor.
Der Schriftsteller, Dichter und Programmchef des vierten Hörfunkprogramms des SWR lebt seit 25 Jahren in Jugenheim und hat die Menschen und Eigenheiten, Landschaften und vor allem den Wein seiner Heimat lieb gewonnen. Das wird spätestens demjenigen klar, der seine Werke hört, die von feiner Beobachtungsgabe, augenzwinkerndem Humor und sehr viel Zuneigung für Rheinhessen geprägt sind.
Kein Wunder, dass Wolfhard Klein die Idee. zur Veranstaltungsreihe „Rheinhessen liest“ hatte und gemeinsam mit den beteiligten Landkreisen und Städten in die Tat umsetzte. „Wein und Kultur gehören zusammen“, erklärte er sein Bestreben, diese durch die Lesungen in den Weingütern zu verbinden.
Landrat Claus Schick freute sich angesichts des großen Publikums im Weingut Wagner, dass die Idee „auf sehr fruchtbaren Boden“ gefallen sei. Mit beteiligt an der Umsetzung seien im Landkreis Mainz-Bingen die Volkshochschule und die Stiftung „Kultur im Landkreis“.
„Er schreibt nicht nur gut, er bringt’s auch gut rüber“, versprach Schick den Gästen eine unterhaltsame Lesung und er sollte Recht behalten. Es durfte gelacht werden, als Wolfhard Klein seine rheinhessischen Persönlichkeiten in Gedichtform lebendig werden ließ. Das Kommunizieren beim obligatorischen Straße kehren, der blitzschnelle Dorfklatsch, eine Weinprobe für Fortgeschrittene oder die historische Bausubstanz der Dörfer waren Thema.
Und natürlich standen immer wieder die Menschen im Mittelpunkt. Ob Bauer Becker unfallträchtig auf seinem Trecker durchs Dorf sauste, die damenbärtige Nachbarin Brunhilde ihn deswegen verpfiff oder die Witwe Mayer ihren allzu verliebten Hahn ins Jenseits beförderte – Wolfhard Klein hatte mit seinen Geschichten das Auditorium voll im Griff.

„Sie sprechen einem aus der Seele“, stellte am Ende ein „Wahlrheinhesse“ fest.

In den Lesepausen verzauberte Musikerin Angela Öztanil mit wunderschönen Klängen auf ihrer klassischen Gitarre die Gäste und lieferte mit ihren Stücken eine sanfte Ergänzung zur Lesung.

Buchkritik, Schwarzgeld Ibiza (IbizaHEUTE,  4/2007)

Zwei Tote liegen auf den Stufen einer Millionärs-Villa im Westen der Insel. Der Mörder hat ihnen die Kehlen durchgeschnitten. Der Mann ist ein deutscher Immobilien-Händler, die Frau eine Schönheit aus dem Ostblock – und es ist Weihnachtsmorgen. So beginnt der neue Kriminalroman „Schwarzgeld Ibiza“ von Wolfhard Klein. Es ist bereits der zweite Krimi des Autors, der zeitweise auf Ibiza lebt und Programmchef beim Südwestrundfunk (SWR4) ist.

Schon sein erster Roman „Flughafen Ibiza“ zeigt zweierlei:
Wolfhard Klein ist ein brillanter Erzähler – und er kennt sich auf Ibiza aus. Mit diesem Auskennen sind nicht nur die Straßen und Restaurants der Insel gemeint, sondern auch das, was sich hinter den Kulissen von Politik und Geschäften verbirgt. Die Mischung aus spannendem Krimi und soziologischer Betrachtung der Insel und der Inselgrößen ist dem Autor bei seinem Krimi Schwarzgeld Ibiza“ noch eindrucksvoller gelungen als bei seinem ersten Werk.

Und wieder mischen mit Otto und Paula zwei deutsche mit, die bei Es Cubells leben und mit dem Comisario befreundet sind, der die Ermittlungen im Mordfall führt. Die Spur der Verbrechen führt in die Millionärs-Clique der Insel, führt zur Mafia, die hinter biederer Fassade politisch Karriere macht und heimlich die Drähte im Geschäft mit Schwarzgeld, Immobilien-Vetternwirtschaft und Prostitution zieht.

Ich konnte  das Buch erst weglegen, als  ich  die 260 Seiten durch hatte. Es  ist  ein  spannendes  Werk  eines guten Krimi-Autors und Ibiza-Kenners. Es ist auch ein  Buch in Liebe zur Insel und in Angst um die Zerstörung eines Paradie­ses geschrieben. Mein Urteil:
Sehr empfehlenswert

Dieter Abholte

Trierer Volksfreund, 15.03.07

Krimi Schreiber Klein…streute auch das eine oder andere erheiternde Gedicht  ins rund 60-köpfige Publikum. Angesichts der daraus resultierenden lockeren Atmosphäre hätte der Abend kontrastreicher kaum sein können. Denn die Handlung in Schwarzgeld Ibiza ist wenigstens stellenweise ganz und gar nicht zum Lachen.

Hermann Pütz

Frizz, das Magazin, Dez. 2006

„ Weihnachten, das Fest der Liebe und Besinnlichkeit. Dabei denkt niemand an Bösartigkeiten, geschweige denn an einen Mord.
Im Kriminalroman von Wolfhard Klein „Schwarzgeld Ibiza“ nehmen die bösen Buben aber keine Rücksicht auf weihnachtliche Gefühle. Ein Grundstücksmakler aus Stadecken-Elsheim und seine Lebensgefährtin aus Litauen werden mit durchgeschnittenen Kehlen vor ihrem Haus gefunden. Eine spannende Ermittlung nimmt ihren Lauf und zieht den Leser bis zum Schluss in ihren Bann.

Gaby Schenk

Diario de Ibiza, 25.01.07

„Wolfhard Klein greift ein brisantes Thema auf, wie die Korruptionsfälle in Marbella und Andrax belegen…
Er schafft von Anfang an Spannung. Klein schreibt witzig und pointiert.“

Petra Reimers

Wiesbadener Tagblatt, 24.03.07

Es geht um Schwarzgeldgeschäfte, in die nicht nur die Mächtigen der Insel verwickelt sind, sondern auch deutsche Geschäftsleute…
In „Schwarzgeld Ibiza“ sind die Beschreibungen dieser schmierigen Typen und ihres Gehabes gelungen.

Eva Fauth

Westfalenpost Hagen, 09.02.07

„Der Mann liebt das Morden. Und das unter der grellen Sonne Ibizas.“

Anke Hoffmann

Buchkritik, Flughafen Ibiza (IbizaHEUTE, Juli 2005)

„Diese Spannung, die sich langsam aufbaut, um den Leser dann immer mehr in den Bann zu schlagen, ist nur eine Seite des Krimis. Die andere, und das macht den Roman noch lesenswerter, ist die genaue Beschreibung Ibizas. Da werden Hintergründe von Geschäftemacherei und Schwarzgeld-Millionen so geschildert, dass Inselkenner sofort wissen, wer dahintersteckt. Köstlich auch, wie der Autor gewisse Touristen beschreibt. Man spürt, dass er ein Journalist ist, der Recherchen und Dialoge brillant beherrscht.“

Frankfurter Rundschau, 21.04.2005

„Klein verknüpft in seinem Krimi-Erstling Urlaubsbilder, in denen der Rheinhessen -Background ab und an aufblitzt, mit einer Kriminalgeschichte, die Urlaubsgefühle, Touristenalltag und Inseltalk mit politischen Hintergründen bei der spanischen Polizei verwebt. Und er bietet eine Flucht-Variante nach dem Überfall auf einen Geldtransporter, die an eine fiktive Bond-Erfindung erinnert, jedoch alle Fahrer von High-Tec-Autos mit ihren unzähligen Steuerungsmodulen und nachgewiesener Störanfälligkeit schleunigst den Weg zu ihren Herstellern suchen lassen müsste.“

Michael Grabenstroer

Fritz-Magazin Januar 2005

„Wirklich lesenswerter Erstlingsroman. Spannend verknüpft, fesselnd erzählt und ungewöhnlich aufgelöst.“

Allgemeine Zeitung Mainz, 21.12.2004

„Wolfhard Klein schreibt mit Spürsinn für Sprache. Ein Lesegenuss. Ein Mix aus Spannung und Inselleben.“

Eva Fauth

Mainzer Rhein-Zeitung 11.11.2004

„Auch wer Ibiza nicht kennt, hat an dem Krimi spaß. Dem Autor gelingt es, eine ganze Reihe liebenswerter Charaktere stimmig zu beschreiben. Sicher ein Glanzpunkt: Die Dialoge zwischen Otto Reisinger und seiner Frau.“

Westfälische Rundschau, Hagen 20.10.2004

„Die Story ist glaubwürdig und spannend.“

Anja Schröder

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